Unsere Gedanken und unsere Solidarität sind bei den Betroffenen des Anschlags auf den CSD in Berlin, ihren Angehörigen und allen Menschen, die von diesem Angriff betroffen sind.
Dieser Angriff zeigt erneut: Queerfeindliche Gewalt ist Realität. Doch sie ist kein Einzelfall und beginnt nicht erst bei Anschlägen. Sie zeigt sich in Bedrohungen, Angriffen auf Veranstaltungen, alltäglicher Ausgrenzung und einem gesellschaftlichen Klima, in dem Hass gegen queere Menschen wieder zunehmend sichtbar und anschlussfähig wird.
Ablehnende Haltungen gegenüber queeren Menschen finden sich nicht nur im Islamismus, sondern sie sind gesamtgesellschaftlich verbreitet. Sichtbar werden sie im Abbau von Beratungs-, Schutz- und Unterstützungsstrukturen, durch die Streichung von Förderprogrammen und die fortwährenden Bestrebungen, queeres, selbstbestimmtes Leben als Bedrohung darzustellen. All das schafft Bedingungen, in denen Ablehnung und Hass normalisiert werden und weiter wachsen können.
Auf CSDs und queere Veranstaltungen sind immer häufiger Ziel von Angriffen und Störungen. Gerade im ländlichen Raum sind sie jedoch wichtige Orte der Sichtbarkeit, des Zusammenhalts und der demokratischen Zivilgesellschaft. Sie schaffen Räume, in denen queere Menschen sicher zusammenkommen, sich vernetzen und ihre Rechte sichtbar machen können.
Auch in Thüringen beobachten wir als queerer Verein seit Jahren zunehmende rechte und queerfeindliche Angriffe auf queere Menschen und Veranstaltungen. Diese Entwicklungen zeigen, wie dringend ein entschlossenes Vorgehen gegen Queerfeindlichkeit und eine verlässliche Solidarität mit queeren Communities notwendig sind.
Viele Solidaritätsbekundungen aus Politik und Gesellschaft sind erfreulich. Gleichzeitig sehen wir, dass wenig über Queerfeindlichkeit als Ursache und gesamtgesellschaftlich verbreitetes Phänomen gesprochen wird. Stattdessen beobachten wir mit Sorge, dass die Tat für die Verbreitung rassistischer Narrative und Forderungen nach Gesetzesverschärfungen instrumentalisiert wird.
Echte Solidarität bedeutet deshalb mehr als Anteilnahme nach einem Anschlag oder reflexhafte Forderungen nach strengeren Gesetzen. Sie bedeutet, langfristig und gemeinsam Verantwortung für eine demokratische Gesellschaft zu übernehmen. Das bedeutet auch, sich autoritären Denkweisen, wie sie sich in Islamismus und Rechtsextremismus zeigen, entschlossen
Unsere Gedanken und unsere Solidarität sind bei den Betroffenen des Anschlags auf den CSD in Berlin, ihren Angehörigen und allen Menschen, die von diesem Angriff betroffen sind.
Dieser Angriff zeigt erneut: Queerfeindliche Gewalt ist Realität. Doch sie ist kein Einzelfall und beginnt nicht erst bei Anschlägen. Sie zeigt sich in Bedrohungen, Angriffen auf Veranstaltungen, alltäglicher Ausgrenzung und einem gesellschaftlichen Klima, in dem Hass gegen queere Menschen wieder zunehmend sichtbar und anschlussfähig wird.
Ablehnende Haltungen gegenüber queeren Menschen finden sich nicht nur im Islamismus, sondern sie sind gesamtgesellschaftlich verbreitet. Sichtbar werden sie im Abbau von Beratungs-, Schutz- und Unterstützungsstrukturen, durch die Streichung von Förderprogrammen und die fortwährenden Bestrebungen queeres, selbstbestimmtes Leben als Bedrohung darzustellen. All das schafft Bedingungen, in denen Ablehnung und Hass normalisiert werden und weiter wachsen können.
Auf CSDs und queere Veranstaltungen sind immer häufiger Ziel von Angriffen und Störungen. Gerade im ländlichen Raum sind sie jedoch wichtige Orte der Sichtbarkeit, des Zusammenhalts und der demokratischen Zivilgesellschaft. Sie schaffen Räume, in denen queere Menschen sicher zusammenkommen, sich vernetzen und ihre Rechte sichtbar machen können.
Auch in Thüringen beobachten wir als queerer Verein seit Jahren zunehmende rechte und queerfeindliche Angriffe auf queere Menschen und Veranstaltungen. Diese Entwicklungen zeigen, wie dringend ein entschlossenes Vorgehen gegen Queerfeindlichkeit und eine verlässliche Solidarität mit queeren Communities notwendig sind.
Viele Solidaritätsbekundungen aus Politik und Gesellschaft sind erfreulich. Gleichzeitig sehen wir, dass wenig über Queerfeindlichkeit als Ursache und gesamtgesellschaftlich verbreitetes Phänomen gesprochen wird. Stattdessen beobachten wir mit Sorge, dass die Tat für die Verbreitung rassistischer Narrative und Forderungen nach Gesetzesverschärfungen instrumentalisiert wird.
Echte Solidarität bedeutet deshalb mehr als Anteilnahme nach einem Anschlag oder reflexhafte Forderungen nach strengeren Gesetzen. Sie bedeutet, langfristig und gemeinsam Verantwortung für eine demokratische Gesellschaft zu übernehmen. Das bedeutet auch, sich autoritären Denkweisen, wie sie sich in Islamismus und Rechtsextremismus zeigen, entschlossen entgegenzustellen. Der Fokus darf aber nicht allein auf den einzelnen Taten liegen, sondern es müssen Ursachen benannt und Strukturen gestärkt werden, die queere Menschen schützen und unterstützen.
Wir fordern:
- eine konsequente Bekämpfung der Ursachen von Queerfeindlichkeit
- Angebote der Prävention und Bildung und damit demokratische Strukturen zu stärken
- Queerfeindliche Gewalt konsequent zu benennen und nicht für rechte oder menschenfeindliche Narrative zu instrumentalisieren.
- Queerfeindlichkeit nicht auf Islamismus zu reduzieren, sondern Verantwortungsübernahme durch Politik und Zivilgesellschaft (bin mir beii ZG unsicher)
- Betroffene von queerfeindlicher Gewalt nicht alleine zu lassen und ihnen Schutz, Unterstützung und Raum zu geben.
- Queere Beratungsstellen, Schutzräume und Unterstützungsangebote langfristig zu sichern und auszubauen.
Wir setzen dem Hass Solidarität und Zusammenhalt entgegen. Wir bleiben sichtbar. Wir bleiben vielfältig.
Mit euren Sorgen und Gedanken seid ihr nicht allein. Hier findet ihr Anlauf- und Beratungsstellen:
. Der Fokus darf aber nicht allein auf den einzelnen Taten liegen, sondern es müssen Ursachen benannt und Strukturen gestärkt werden, die queere Menschen schützen und unterstützen.
Wir fordern:
- eine konsequente Bekämpfung der Ursachen von Queerfeindlichkeit
- Angebote der Prävention und Bildung und damit demokratische Strukturen zu stärken
- Queerfeindliche Gewalt konsequent zu benennen und nicht für rechte oder menschenfeindliche Narrative zu instrumentalisieren.
- Queerfeindlichkeit nicht auf Islamismus zu reduzieren, sondern Verantwortungsübernahme durch Politik und Zivilgesellschaft (bin mir beii ZG unsicher)
- Betroffene von queerfeindlicher Gewalt nicht alleine zu lassen und ihnen Schutz, Unterstützung und Raum zu geben.
- Queere Beratungsstellen, Schutzräume und Unterstützungsangebote langfristig zu sichern und auszubauen.
Wir setzen dem Hass Solidarität und Zusammenhalt entgegen. Wir bleiben sichtbar. Wir bleiben vielfältig.
Mit euren Sorgen und Gedanken seid ihr nicht allein. Hier findet ihr Anlauf- und Beratungsstellen:
- psychosoziale Beratung im Queeren Zentrum Erfurt
- Antigewaltberatung bei Q*rage (thüringenweit mit Standort in Jena)
- Queersupport vom Jugendnetzwerk Lambda (bundeweit, online)
- ezra - Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen
- Frauenzentrum Brennessel Erfurt
- EmpowerMensch - Beratungszentrum gegen Diskriminierung
Liebe Allys,
gerade diese wichtigen Strukturen sind von aktuellen Kürzungen betroffen. Mit einer Spende könnt ihr queere Projekte und Beratungsstellen unterstützen:
Unterstützungs- und Beratungsangebote die verlinkt werden könnten:
- Vielfalt Leben - QueerWeg e. V.: www.queerweg.de/unterstuetzen
- Jugendnetzwerk Lambda: www.lambda-online.de/lambda-retten
- refugio thüringen: www.refugio-thueringen.de/spenden
- ezra - Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen: www.ezra.de/spenden
Mit großer Sorge nehmen wir – die von den Kürzungen betroffenen Selbstorganisationen in Thüringen – den aktuellen Haushaltsentwurf für den Doppelhaushalt 2026/2027 der Thüringer Landesregierung zur Integrations-, Antidiskriminierungs- und Vielfaltsförderung zur Kenntnis. Die geplanten Kürzungen und strukturellen Veränderungen stellen einen massiven Rückschritt für gesellschaftliche Teilhabe, Demokratie und soziale Stabilität im Freistaat dar.
Queere Projekte in Thüringen schützen!❤️🧡💛💚💙💜🤎🖤
Wie leider jedes Jahr bangen wir auch diesmal um den Landeshaushalt und die Finanzierung unserer vielfältigen queeren Projekte. Durch eure Spenden machen wir uns unabhängiger von der Landesfinanzierung. Danke für eure Unterstützung!
💚Deine Spende Für Akzeptanz und Vielfalt in Thüringen💚
Spenden kannst du über:
👉 betterplace.org/de/projects/181632
Herzlichen Glückwunsch!
Im Rahmen unserer Mitgliederversammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt: Felizia, Emma, Daniel, Martin und Jörg.
Der neue Vorstand wird sich weiterhin für queere Sichtbarkeit, sichere Räume und die Unterstützung von Projekten einsetzen.
Für sein langjähriges Engagement als Vorstand wurde Axel gedankt, der aus beruflichen Gründen nicht erneut angetreten war.
Nicht erst seit den Landtagswahlen ist klar: Queeres Leben in Thüringen ist akut bedroht. Diskriminierung gehört zum Alltag und der politische Wille, diese zu unterbinden, ist nun nochmals gefährdeter. Umso wichtiger sind Orte, an denen Menschen zusammenkommen, sich austauschen, Hilfe erfahren und eigene Projekte und Ideen umzusetzen können.
Unser Verein QueerWeg leistet mit den Projekten Queeres Zentrum, QuWeer und Vielfalt in Thüringen wichtige Angebote wie Beratung, Community-Projekte, Repräsentation und bietet Zugänge zu Hilfsangeboten. Durch das befürchtete Ausbleiben von Fördermitteln sind diese Anlaufstellen und Projekte gefährdet. Ein großer Teil der queeren Community würde unsichtbar, vereinzelt und ohne Hilfsangebote zurückgelassen. Das hätte dramatische Folgen für die mentale Gesundheit und allgemeine Lebenszufriedenheit von Queers in Thüringen.
Das können und wollen wir nicht zulassen. Mit eurer Unterstützung machen wir uns unabhängiger von einer Landesfinanzierung. Durch Spenden und in unserer Crowdfundingkampagne kannst Du unseren Verein unterstützen. Wir zählen auf euch!
Hier findest Du alle Spenden-Infos sowie unsere Gofundme-Seite:
Eine weitere Möglichkeit uns zu unterstützen ist die Teilnahme an unserer Online- Kampagne. Hierfür suchen wir Menschen aus der Zivilgesellschaft, der Politik und des Online-Lebens, die eine kurze Video-Botschaft oder ein Foto mit Statement aufnehmen können.
Folgende Punkte sollten dabei beachtet werden:
Worauf du achten musst:
- Länge: 12 sec Video
- Hochformat
- hohe Auflösung



